Keine Panzer für Erdogan!

Der deutsche Konzern Rheinmetall will die türkische Armee aufrüsten und unweit von Istanbul eine Panzerfabrik bauen. Damit umgeht das Unternehmen die Rüstungsexport-Kontrollen. Präsident Recep Erdogan setzt Panzer gegen die Zivilbevölkerung ein. Er hat über 30 Städte angegriffen und bis zu 500.000 Menschen vertrieben. Ich habe daher gerade einen Appell an die Bundestag unterschrieben, um diesen Panzer-Deal zu stoppen.

Bitte unterzeichne auch Du den Appell!

Linksfraktion auf Landtour: Gute Arbeit – Gute Löhne

Die Linksfraktion wird von Dienstag, dem 25. April 2017, bis Donnerstag, dem 27. April 2017, auf Landtour in den Kreisen und kreisfreien Städten unterwegs sein. Im Vorfeld der Tour, die unter dem Motto „Gute Arbeit – Gute Löhne“ steht, erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„27 Jahre nach der deutschen Einheit sind wir immer noch weit davon entfernt, tatsächlich ein geeintes Land zu sein. Auch nach Jahrzehnten haben wir keine einheitlichen Renten, keine einheitlichen Löhne und Gehälter und keine einheitlichen Ausbildungsvergütungen. In Deutschland herrscht eine tiefe gesellschaftliche Kluft zwischen Ost und West, deutschlandweit geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander.

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„Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“

Die Genossen der Basisgruppe am Friedenshof in Wismar führten am 8. April zur Vorbereitung  auf den Ostermarsch am Ostersamstag einen Infostand am Marktplatz durch. Mit  Informationsmaterial  zur aktuellen Weltsituation machten die Genossen darauf aufmerksam, dass die Frage von Krieg und Frieden angesichts der Ereignisse im nahen und mittleren Osten sowie die Ankündigungen aus den USA, Europa und Deutschlands zur Einleitung einer neuen Runde des Wettrüstens deutlichen Widerstand aus der Friedensbewegung bedürfen.

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Deutschland muss leben, deshalb muss Hitler fallen

Ausstellung über das „Nationalkomitee Freies Deutschland“ in der Nikolaikirche

Die Wanderausstellung wurde von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Kooperation mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) erarbeitet und wird an 11 Orten in Mecklenburg Vorpommern gezeigt. Sie wurde am Montag, den 13. März 2017 in der Nikolaikirche feierlich eröffnet und ist dort bis zum 13. April zu besichtigen.

Das Nationalkomitee Freies Deutschland (NKFD) gründeten Kommunistische Emigranten und Kriegsgefangene im Juli 1943 im Lager Krasnogorsk bei Moskau. Sie riefen die Soldaten der Wehrmacht auf, Hitler den Gehorsam zu verweigern. Im September 1943 treten einige bei Stalingrad gefangen genommene Generale und Offiziere dem NKFD bei. Das NKFD war eine Anti-Hitler-Koalition von Regimegegnern unterschiedlicher Herkunft und politischer Orientierung: Kommunisten, Sozialdemokraten, Christen, Offiziere, Deserteure und Pazifisten. Sie vereinte das Ziel, den Hitler-Faschismus zu stürzen und den Krieg zu beenden. Auch in anderen europäischen Ländern, Lateinamerika und den USA bildeten sich parteiübergreifende Zusammenschlüsse, die die Ziele des NKFD unterstützten. Deutschland muss leben, deshalb muss Hitler fallen weiterlesen

Lübecker Frauenmarsch

Ein bunter Marsch vom Holstentor zum Schrangen. Über 1000 Frauen begleitet von einem Drittel Männer. Sie kamen aus Lübeck, den umliegenden Kreisen, wie auch aus unserem Kreis Nordwestmecklenburg.

Die Organisatorin Katjana Zunft (DIE LINKE. Lübeck)  war begeistert über die Resonanz bei den Frauen. Ihr Statement:

„Wir machen uns Sorgen um die Welt, um unsere Kinder und um unsere Rechte – Frauenrechte sind Menschenrechte. Wir erheben unsere Stimme gegen die vermeintliche Männerwelt – von Trump, Erdogan und die ganzen Rechtspopulisten in Europa und Deutschland.“

In der ersten Reihe marschierten  neben Katjana Zunft die Kultursenatorin Lübecks Katrin Weiher, die grünen-Politikerin Michelle Akyurt, die Pröbstin Petra Kallies, die CDU-Vorsitzende Dagmar Hildebrand aus Lübeck-Moisling, die Bundestagsabgeordnete Gabi Hiller-Ohm und eine große Anzahl engagierter Frauen. So einen Marsch, der viele unterschiedliche Richtungen umfasst, haben wir Männer noch nicht hingekriegt.

(Bericht und Foto Günther Bruns)

Blumen am Frauentag auf dem Karstadt-Platz in Wismar

Horst Krumpen, Horst Lutz, Roland Warna und Uwe Boldt  bereiteten vielen Frauen eine Freude, indem sie rote Nelken und Grüsse des Bundestagskandidaten Horst Krumpen zum Frauentag überreichten. (Fotos Peter Vorbau)

Eine rote Nelke für die Frauen

DIE LINKE hat vielen Frauen am heutigen Frauentag ein Lächeln ins Gesicht „gezaubert“.

In Wismar, Warin und anderen Orten im Kreis Nordwestmecklenburg waren unsere beiden Bundestagskandidaten André Walther und Horst Krumpen zusammen mit vielen anderen Genossen auch in diesem Jahr wieder aktiv, um an den Internationalen Frauentag zu erinnern.

Traurig – aber leider wahr – auch mehr als 100 Jahre nach dem ersten Frauentag muss immer noch dafür gekämpft werden, dass Frauen gleiche Rechte haben wie Männer. Wir haben daran erinnert, dass wir diese Aufgabe immer noch ernst nehmen und gratulierten zu dem, was schon erreicht wurde!

Glückwunsch zum Frauentag

Wenn wir als LINKE am 8. März Ihnen als Frau eine symbolische Nelke überreichen, so tun wir das, um Sie zu feiern. Wir verbinden damit aber auch das Versprechen, dass wir als LINKE auch nach mehr als 100 Jahren Frauentag immer noch dafür kämpfen, dass Frauen endlich die gleichen Rechte und gleichen Chancen bekommen wie Männer.

Trotz vieler „Papierinitiativen“ der Regierenden zur Gleichstellung in unserem Land, erfordert es auch heute noch sehr viel Mut, als Frau Gleichbehandlung gegenüber den männlichen Kollegen einzufordern.

Der Internationale Frauentag ist für uns immer beides – ein Tag der Freude über das Erreichte – und ein Tag der Mahnung, weiter zu streiten für gleiche Rechte und gleichen Chancen.  Immer noch erhalten Frauen in Deutschland für die gleiche Arbeit im Schnitt 22% weniger Lohn als Männer. 22% weniger Lohn sind weder sozial noch gerecht! Und Frauen in Führungspositionen sind immer noch zu selten!

Deshalb feiern Sie heute das, was Frauen erreicht haben und denken Sie darüber nach, wem Sie in Zukunft den Einsatz für  mehr soziale Gerechtigkeit und eine echte Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf, egal ob Frau oder Mann – zutrauen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen als Ihr Bundestagskandidat der LINKEN einen fröhlich nachdenklichen Frauentag.

DIE LINKE Kreisverband Nordwestmecklenburg